Mittwoch, 18. Februar 2015

Schnee wegen Betonschutzwand?

03.02.2015 | Amarillo Traffic Alert

Das „Texas Department of Transportation“ berichtete über Schneeräumeinsätze in der Region Amarillo,Texas. Solche Einsätze verursachen überall erhöhte Kosten. Wie weiter beobachtet wird, verursacht tauender Schnee höhere Gefahr für Aquaplaning.

„Snow lays in front of concrete walls. Snow removal efforts are continuing in the Amarillo metro area 23.01.2015. Beginning at 1:00 pm. TxDOT maintenance crews will...” conduct a safety operation to remove the snow that has accumulated along the center medians of the two interstates. This operation will include a number of plows riding in tandem, with TxDOT utility vehicles trailing the operation.    Quelle: www.passco.de
 

Mal ganz davon abgesehen, das der Schnee auch vor Leitplanken liegen bleibt, wie auf den nächsten Fotos zu sehen ist, wie sieht es dann erst bei einer 115cm hohen "Super-Rail" mit Unterfahrschutz aus?


Donnerstag, 12. Februar 2015

Sind die Folgen bekannt?

Die Zeit hat bewiesen das man aus Blei kein Gold machen kann!

 

Ebenso wenig kann man aus einer Stahlplanke einen "durchbruchsicheren Mittelstreifenschutz" für Autobahnen herstellen, nicht bei unserem Schwerlastverkehr!
Und schon gar nicht dadurch, das man andere Produkte in den Schmutz zieht.

Der folgende Bericht wurde auf der Seite "Aktuelles" von passco.de am 27.01.2015 veröffentlicht.
Dort wird ein Beispiel für "schwere Folgen bei Aufprallunfällen an starren Betonwänden" genannt.
Was mich daran beschäftigt ist: Welche schweren Schäden sind entstanden weil dort eine Betonschutzwand stand? Welche Schäden wären entstanden, hätten dort Stahlschutzplanken gestanden? Etwa solche Schäden wie hier Leitplanke-bohrt-sich-in-Gemüselaster !?

Quelle: passco.de

Die Schleisheimer-Zeitung.de berichtete schon am 27.04.2005 über einem Verkehrsunfall auf der Autobahn A99, der damals die schweren Folgen bei Aufprallunfällen an starren Betonwänden verdeutlichte. Zu dem Zeitpunkt waren auch die Behauptungen zu den Einsatzkriterien für Betonwände“ widerlegt. Trotzdem hat sich die Straßenbauverwaltung einfach über die Fakten zum Schaden für Verkehrsteilnehmer hinweggesetzt.
Was passierte beispielweise auf der Autobahn A99? : „…In Fahrtrichtung Stuttgart war ein Lkw an der seitlichen Betonabsperrung förmlich zerschellt. Die Betonwand war durch die Wucht des Aufpalls teilweise zertrümmert. Das Führerhaus war aus seiner Verankerung gerissen und so stark beschädigt …. Einige Meter entfernt am rechten Fahrbahnrand befand sich ein ebenfalls in den Unfall verwickelter Pkw mit einem Frontschaden. Etwa 200 Meter von der Unfallstelle entfernt war noch ein drittes an dem Unfall beteiligtes Fahrzeug auf der linken Fahrspur zum Stehen gekommen…. Nahezu die komplette Ladung des Lkw war auf Fahrbahn und Seitenstreifen verteilt.“In den letzten 10 Jahren wurden ähnliche LKW-Unfälle und unzählige PKW-Unfälle beobachtet, die darauf schließen lassen dass Betonkonstruktionen, als Fahrzeugrückhaltesysteme unbrauchbar sind, weil Sie einfach nicht die Sicherheit, für von der Fahrbahn abkommende Verkehrsteilnehmer bieten, von der ausgegangen werden sollte.

Dipl.-Ing. Rainer Bomba ist seit dem Jahr 2009 der zuständige Staatssekretär (Sts) im Bundesministerium in dessen Aufgabenbereich der Straßenbau (StB) gehört. Er hat schon Verkehrsminister kommen und gehen gesehen, jedoch war er immer auch verantwortlich für die Unterabteilung StB1 (Straßenbaupolitik, Straßenplanung, Straßenrecht) und dort StB11 (Straßenverkehrstechnik, Straßeninfrastruktursicherheit, Straßenbetriebsmanagement).
Damit fällt der vermehrte Einsatz von Betonschutzwänden an deutschen Straßen und Autobahnen in seine Dienstzeit. Sind ihm die Unfallfolgen für Fahrzeuginsassen bei Aufprall auf Beton bekannt?

Auch die ordnungsgemäße Umsetzung der Europäischen Bauprodukten-verordnung und der Europäischen Normen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit fällt in seinen Aufgabenbereich. Sind die Folgen bekannt?

Montag, 5. Januar 2015

Aquaplaning wegen Betonschutzwand??

Warnungen für Osten und Südosten

Mittwoch, 20. Juli 2011. Eine Unwetterfront zieht über den Südosten Deutschlands. Die Meteorologen warnen vor Dauerregen. Nördlich von Nürnberg steht eine Autobahn unter Wasser. Warnungen gibt es auch für Sachsen und Teile Sachsen-Anhalts, Thüringens und Brandenburgs. Sie gelten bis Freitagmorgen.
Die A73 bei Forchheim       Foto:dpa
 
Quelle: N-TV

Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Dauerregen und Überschwemmungen im Südosten Deutschlands. In Franken hat stundenlanger Regen bereits Straßen und Unterführungen überschwemmt. In Nürnberg habe es erhebliche Probleme im Berufsverkehr gegeben.

In einem Stadtteil von Nürnberg sei der Strom ausgefallen, teilte die Polizei mit. Wie viele Haushalte davon betroffen waren, war zunächst unklar. Der Regen hatte am Dienstagabend begonnen und bis in die Morgenstunden angedauert. Zahlreiche Keller liefen mit Wasser voll. Bei der Polizei gingen innerhalb von zwölf Stunden rund 35 Notrufe wegen des Unwetters ein.
Ein Teil der A73 bei Forchheim steht ebenfalls unter Wasser. Der Autobahnabschnitt wurde gesperrt. Außerhalb des Großraums Nürnberg kam es dem Bayerischen Rundfunk zufolge eher vereinzelt zu Einsätzen. Sollten die Regenfälle länger anhalten, werde allerdings in ganz Mittelfranken mit Überflutungen gerechnet.


Auf der Seite der Firma Pass+Co wurde am 14.11.2014 unter anderem dieses  Video veröffentlicht.





Schuld an dieser Überflutung war laut Pass+Co natürlich die Betonschutzwand !

Zitate

 "...Wenn regelmäßige Wartungsarbeiten nicht durchgeführt werden, dann können Situationen mit überfluteten Fahrbahnen wie auf der Autobahn A1 bei Münster am 28.07.2014 eintreten..."  Quelle: www.passco.de/aktuelles/
"...Aquaplaning durch Betonwände
Bei starkem Regen sammelt sich schlimmstenfalls sogar das Wasser zwischen den Betonwänden. Weil es nicht ablaufen kann, verwandelt sich die Fahrbahn in einen Kanal , durch den sich Verkehrsteilnehmer Reifentief bahnen müssen. So geschehen in diesem Sommer auf der A1 bei Greven/Münster..." 

"...Im Gegensatz zu den Betonwänden kann das Wasser bei Stahlschutzplanken effektiver an den Seiten versickern und die Straße wird schneller „trocken“ gefahren..."                       Quelle: www.nachgeben.com Veröffentlicht: 05.01.2015

Solche Darstellungen werden benutzt um der Bevölkerung ein falsches Bild von Betonschutzwänden zu vermitteln! Der Grund dafür ist reine Profitgier.
Denn wie man oben sieht, hat es nichts mit Betonschutzwänden zu tun wenn ab einer bestimmten Wassermenge weder die Kanalisation, noch das Erdreich in der Lage sind diese aufzunehmen!